Katzen - meine wunderbaren Samtpfoten

   
      

 

 














 


 

Von jeher fand ich Katzen faszinierend. Leider war es mir in meiner Kindheit nicht möglich eine Katze in meinem nahen Umfeld zu halten. Später stellte ich mir mit kleinen Kindern andere Fragen, als die wie ich wohl zusätzlich eine Katze halten konnte. Aber alles im Leben hat seine Zeit und so kamen im Sommer 2004 die kleinen Geschwisterkätzchen Pepper und Hookie zu uns. Ich kannte sie seit ihrer Geburt und weil sie schon bald sehr krank wurden, kamen sie zu uns in Pflege. So nahmen sie unser Haus und unsere Herzen in Beschlag.

Es war ein Schicksalsschlag als wir im August 2006 unseren Kater Pepper bei einer Narkose für eine Zahnbehandlung verloren. Der Tierarzt hat fahrlässig gehandelt und ihn uns - ohne ihn abschließend zu untersuchen - sogleich mit nach Hause gegeben. Erst dort merkte ich, dass er nie wieder aufwachen würde, dass sein kurzes Leben so gedankenlos beendet wurde. Ich verlor mein treues Seelchen und noch heute ist mein Herz verletzt und trauert tief. Unsere Kätzin Hookie blieb allein zurück.

So holten wir den Kater Tapsi aus dem Tierheim Lindern. Er sich uns wohl ausgesucht. Nach und nach nahm er sich unserer traurigen Herzen an und nun ist er nicht mehr wegzudenken: Ein Sonnenschein und wilder Feger. Er hat vermutlich eine Maine-Coon unter seinen Vorfahren, denn mit sieben Monaten wog er über vier Kilogramm und hatte (ohne Schwanz gerechnet) eine Länge von 45 cm. Sein kleines großes Herz ist nicht ganz frei von Sorgen, aber unser Stubentiger wird medizinisch richtig versorgt.

Und wenn man denkt alles geht seiner Wege so geschieht das nächste Wunder. Also trat im November 2006 der Kater Felix in unser Leben. Er stand einfach am Fenster und sah zu uns herein. Und ohne nachzudenken habe ich ihn eingelassen. Anzeigen und Nachfragen haben nichts über seinen früheren Aufenthalt gebracht, keiner hat ihn vermisst. Es war ein wenig umständlich die Katzenbande aneinander zu gewöhnen. Aber nach nur einem Monat waren sie ein eingespieltes Team und lieben sich sehr.

Nach meinem Dafürhalten waren drei Katzen eine unglückliche Mischung, zumindest habe ich das so meinem Mann erzählt. Vier Katzen und davon zwei Pärchen sind doch viel besser. So hielt im März 2007 die vierte Katze bei uns Einzug. Ganja aus dem Hause Sirrahcoon, ein prächtiges Maine-Coon Mädchen. Sie ist ein wunderbares Geschöpf und hat ein Faible für Renovierungsarbeiten an sämtlichen Tapeten des Hauses. Am liebsten sitzt sie in der Badewanne und spielt mit dem Wasser oder aber sie schleppt heimlich ein Futtertütchen in die Ecke und hinterlässt keine Gefangenen.

Im August 2007 kam ein gesichertes Außengehege hinzu. Die vier waren sichtlich glücklich und haben binnen weniger Wochen das Gras niedergewalzt oder aufgefressen. Pfützen dort eignen sich zum Spielen und zum Reinsetzen. Völlig egal was die Dosis hinterher zu allen Spuren im Haus sagen!

Dann aber hat die kleine Gemeinschaft einen weiteren Zuwachs bekommen, sozusagen mein Geburtstagswunsch: einen hübschen Maine-Coon Kater: Illinois, ebenfalls aus dem Hause Sirrahcoon. Anfang Oktober 2007 zog er bei uns ein und trägt seither den Namen Leo (und macht ihm alle Ehre als kleines Raubtier auf vier Pfoten). Wer mich für katzennärrisch und verrückt erklären will muss sich hinten anstellen, die Schlange ist lang.

Ich bin froh und glücklich sie bei uns zu haben. Und ich bin froh meinen wunderbaren Pepper gekannt und geliebt zu haben. Er hat den Grundstein gelegt. Er war der Beginn. Er wartet am Ende des Regenbogens auf mich.

Tapsi bei der letzten Fotosession


und als Weihnachtskater

Hookie - ein orientalisches Stillleben



Tapsi und Ganja sind ein Herz und eine Seele, Fellpflege und Raufereien eingeschlossen. Meistens betätigen sie sich als Briefbeschwerer oder als Dokumentenvernichter auf meinem Schreibtisch, kräftig unterstützt von Felix. Manchmal verziert Tapsi auch meine Kostüme:


Tapsi mit 1 1/2 Jahren, ein wahrhafter Prachtkater!


Ganja ist eine richtige Schönheit geworden. Auf dem Foto ist sie fast ein Jahr alt. Zudem ist keine Kiste (und sei sie noch so klein) vor ihr sicher. Alles wird erst einmal besessen oder belegt.

 

 
unser geliebter Pepper

Tapsi mit zehn Wochen und mit fünf Monaten


Pepper und Hookie im Frühsommer 2006


Hookie unser Spielkalb im Dezember 2006

Auch ein treues Seelchen: Felix - der Glückliche, er sieht immer leicht verwundert aus:


und unser Neuzugang Ganja mit acht Wochen und mit 14 Wochen - eine wahre Schönheit


und unser Neuzugang Leo: mit sechs Wochen:


und hier mit knapp einem halben Jahr,
er lässt sich nicht die Butter vom Brot nehmen. Viel eher klaut er im Vorbeigehen die Wurst von unseren Broten:


Und hier haben wir noch Felix erwischt. Er ist ein so lieber und verständiger Kater. Er hält unsere Bande zusammen und erleichtert den Neuen immer den Einstieg:

Als wollte er gleich was sagen. Wahrscheinlich: "Schalte bloß nicht den blöden Staubsauger an oder du siehst mich die nächste Stunde nicht wieder."
 

 
               

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