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Was ist so
besonders daran selbst zu zaubern?
Harry Potter und David
Copperfield haben das Zaubern in der Vorstellung der Kinder
nachhaltig geprägt. Es kommt auch nicht selten vor, dass ein Kind
sich vorgenommen hat am Ende des Kurses ein eigenes Pferd,
Pony oder Flugzeug zu zaubern.
Ich enttäusche
die Kinder nicht, aber ich schränke ein, dass sie die Kunst,
sich ein Pferd oder ähnliches zu zaubern, bei mir nicht
erlernen können. Doch sie bekämen sogleich tolle
Zaubertricks zur Hand, mit denen sie ihre Familie und
Freunde verblüffen und unterhalten können. Und dann strahlen
sie und sind ganz gespannt.
Ein wenig vor der Familie und
den Freunden glänzen und ein wenig im Rampenlicht stehen -
wer findet das nicht mal schön?
Die Freude an der Vorführung
motiviert die Kinder die Tricks immer wieder zu üben, was
wiederum die Fingerfertigkeit und die
Konzentrationsfähigkeit erhöhen. Sozusagen auf zauberhaft
spielerische Weise
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Interessanterweise kann ich
immer wieder beobachten, dass die Kinder mit jedem gelernten
Zaubertrick schneller hinter das Geheimnis des nächsten
Tricks kommen. Zuerst glauben sie mir alles was ich ihnen
erzähle und achten weniger auf meine versteckten Bewegungen.
Aber dann werden sie "misstrauischer" und glauben mir nicht
mehr jedes Wort, sondern beobachten meine Bewegungen ganz
genau. Und dann strahlen sie, wenn sie hinter die Fassade
des Tricks schauen konnten.
Auch das ist ein Lernziel:
die versteckten Absichten des Redners
zu ergründen. So etwas ist nicht nur beim Zaubern wichtig.
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Impressum |
Brigitta Wortmann,
Eschenhausen 3, 27211 Bassum, Tel. 04241-971327, maerchentruhe(at)t-online.de
"Die Märchentruhe" ist ein eingetragenes Markenzeichen |
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